2016-01-23

CO2-Rechner: Transparenz endlich auch für Privatjets

Luftfahrt
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Möchten Sie Umweltbewusstsein demonstrieren? In diesem Fall, gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Doch wie genau? Zum Beispiel mit dem neuen „PRO SKY CO2 Kalkulator“, den nur das erste Mal zur Gänze auf Private Jets zugeschnitten ist.


Nur wer die genauen Klimaauswirkungen seiner Reisen kennt, kann auch gezielt Ausgleich schaffen. Für Flüge im Privatjet war die Berechnung bisher aber gar nicht einfach. Immerhin sind spezielle Daten gefragt, die sich mit regulären Linienflügen nicht vergleichen lassen. Eine Lücke, die Pro Sky mit seinem neuen Tool nun schließt: Hier dreht sich alles um Privatjets.

Erstmals ganz auf Privatjets zugeschnitten

Der große Vorteil des CO2-Rechners von Pro Sky steckt im Detail. Genau genommen im gewählten Maschinentyp. Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob Sie Citation CJ1 oder XLS fliegen. Ein Rechenbeispiel (die Ergebnisse der Emissionsberechnung beziehen sich auf das gesamte Fluggerät):

 

  Cessna Citation Jet CJ1 Cessna Citation XLS
Strecke CGN Köln/Bonn – ZRH Zürich CGN Köln/Bonn – ZRH Zürich
Passagiere 5-6 8-9
Flugdistanz 443 km 443 km
Max. Flughöhe 11.342 m 12.145 m
Klimawirkung 1.650 kg 5.262 kg
Klimabeitrag 38 euros 122 Euro

 

Neben Parametern wie der geflogenen Strecke berücksichtigt der CO2-Rechner von Pro Sky daher auch die individuellen Performance-Werte eines Jets. Das macht die Ergebnisse noch präziser und besser vergleichbar.

Entstandene Emissionen direkt kompensieren

Für die Berechnungen haben zwei starke Partner ihr ganzes Know-how zusammengeführt: Pro Sky und atmosfair. Die Klimaschutzorganisation engagiert sich seit vielen Jahren besonders stark im Bereich der ökologischen Auswirkungen des Fliegens. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit: Sie können die entstandenen Emissionen direkt kompensieren.

Was bedeutet „kompensieren“?

Abhängig von ihren Emissionen zahlen Flugpassagiere bei der CO2-Kompensation einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag. Dieser Geldbetrag wird von atmosfair dazu verwendet, erneuerbare Energien in (Entwicklungs-)Ländern auszubauen. Auf diese Weise wird dort CO2 eingespart, das ansonsten durch fossile Energien entstanden wäre.

Besonders nachhaltig ist es, Projekte dort zu unterstützen, wo sie auch der Bevölkerung helfen. Das können zum Beispiel effiziente Kochstellen in nigerianischen Dörfern sein. Diese Öfen kommen mit etwa 80% weniger Feuerholz aus. Davon profitieren die Menschen vor Ort: Sie sparen nicht nur Energie, sondern auch Geld. Und auch die lokale Umwelt wird entlastet. Mit einem Klimabeitrag von ca. 70 Euro kann zum Beispiel ein Ofen finanziert werden.

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