2021-07-22

Praktikum in der Pandemie: "Ich bin über mich hinausgewachsen!"

Pro Sky News
Praktikum in der Pandemie:

Tags: Karriere


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Wie ist es, inmitten einer Pandemie ein Praktikum aus dem Home Office zu machen? "Mega", findet Niklas Huysecom. Entscheidend sei allein die Unterstützung des Unternehmens. "Ich hab mich sehr gut betreut gefühlt, konnte selbstständig arbeiten und jede Menge Erfahrung sammeln." Jetzt lesen, welche Projekte Niklas über sich hinaus wachsen ließen und warum er an seiner Uni direkt die Werbetrommel für uns rührte.


Liebe auf den ersten Blick: "Ein PRAKTIKUM WIE FÜR MICH GEMACHT"

"Pro Sky ist mir schon bei den Career Days an meiner Uni aufgefallen. Ich fand es super sympathisch, dass die damalige Praktikantin mit dabei war. Ursina hat mir dann auch direkt ein paar Insider-Infos gegeben, erzählt, dass einen bei Pro Sky nicht die typisch langweiligen Praktikanten-Aufgaben erwarten, sondern man viel Verantwortung übernehmen kann. Bei meinem ersten Videocall mit Miri und Cayo, hat es mich dann sofort gepackt. Ab der ersten Sekunde war das Eis gebrochen. Denn als ich dazukam, waren die beiden gerade total am Lachen. Für eine Sekunde war es komisch, dann fand ich es einfach super witzig und erfrischend. Bei anderen Gesprächen dachte ich mir oft: 'Joa, das war irgendwie nichts. Das war einfach unfamilär.' Das war bei Pro Sky nicht der Fall. Hier hatte ich das Gefühl, ich spreche mit Leuten, die ich schon lange kenne. Umso glücklicher war ich, dass ich zu einem zweiten Gespräch eingeladen wurde und schließlich den Praktikumsplatz bekommen habe." Und das konnte man laut Manager People Carolina dal Bello auch deutlich spüren: "Niklas war mehr als gespannt darauf, ein Praktikum zu beginnen, das mit seinem Studium zu tun hatte." Und Pro Sky war hier das perfekte Match.

Corona-Zwangspause: Niklas schaltet auf Angriff

Im März 2020 beginnt Aviation Management Student Niklas sein Praktikum im Airport & Inflight Services Department. Nur wenige Tage später trifft die Corona Pandemie die Reisebranche mit voller Wucht. Die Folge: Keine Aufträge für Niklas' Abteilung. Während die Praktikantin im Charter Department weiterarbeiten kann, wird Niklas Praktikum pausiert. "Damals fand ich das unfair, heute sehe ich das anders. Das Team hat in meinem Sinne entschieden. Ich sollte etwas lernen können." Während viele seiner Kommilitonen ein Gap-Semester einlegen, schaltet Niklas mit der Unterstützung von Pro Sky auf Angriff. "Ich habe mein fünftes und sechstes Semester vorgezogen und Pro Sky hat mir im Anschluss ein Praktikum in der Charterabteilung garantiert." Nur der richtige Zeitpunkt musste noch gefunden werden. "Was mich beeindruckt hat, ist, dass Niklas die ganze Zeit bei uns nachhakte und betonte, dass er sein Praktikum fortsetzen möchte", so Director People, Miriam Mathwich. Dann ist es soweit. Während viele Studenten Anfang 2021 mit Zukunftsängsten zu kämpfen haben, kann Niklas durchstarten. "Für diesen Support bin ich unglaublich dankbar!"

"So viel Verantwortung tragen zu dürfen, war mega cool!"

Praktikum in Zeiten von Corona  das heißt vor allem: Kreativ sein, neue Wege gehen, um die Ecke denken. "Ich hatte mich bewusst für Pro Sky entschieden, weil ich selbstständig arbeiten wollte. Ich wollte kein um Hilfe rufender Praktikant sein. Sondern jemand, dem man etwas zutraut und der seiner Firma dann auch wirklich etwas zurückgeben kann. Bei Pro Sky hab ich diese Chance bekommen und mein Ziel erreicht." Für Niklas hieß das: Zwei Wochen eingearbeitet werden, kurze Zeit später bereits Projekte anlegen und Airlines anfragen. "Ich hab gerechnet, Angebote verglichen, Preisindikationen für Kunden vorbereitet." Ein Stoß ins kalte Wasser? "Ein bisschen", meint Niklas. "Aber dieses Vertrauen in mich, diese große Verantwortung tragen zu dürfen, war auch einfach mega cool", grinst er. "Besonders der enge Kontakt mit den Airlines. Schon nach kurzer Zeit kannte man sich, der Emailkontakt wurde einfacher, man duzte sich." Auf was er besonders stolz ist? "Dass ich endlich meine Angst vor Telefonaten mit Fremden verloren habe. Früher war ich nicht so der offene Mensch, eher zurückhaltend. Das hat sich im Praktikum total geändert."

"DAS VON MIR EINGEHOLTE ANGEBOT HAT DEN ZUSCHLAG ERHALTEN!"

Bewusst geworden ist Niklas sein neues Selbstbewusstsein vor allem beim Bearbeiten einer Anfrage für Flüge nach Russland. "Ich sollte Angebote von russischen Airlines einholen. Eine echte Herausforderung! Erst erreicht man niemanden und dann spricht die Person am anderen Ende der Leitung null Komma null Englisch. Das dann so hinzukriegen, dass trotzdem Angebote eingehen, hätte selbst meine Mentorin Steffi nicht erwartet.", berichtet Niklas strahlend. "Und dann war es am Ende sogar ein von mir eingeholtes Angebot, das den Zuschlag erhalten hat", fügt er eifrig hinzu. "Dann zwar von einer deutschen Airline, aber zu einem super Preis!" Ein Highlight, an das sich auch Senior Project Manager Stefanie Wahn mit Freude erinnert: "Niklas fand die Verfügbarkeit, die am besten zum Kunden passte und schlussendlich auch gebucht wurde. Ein großartiger Erfolg!" Das sei auch Niklas schneller Auffassungsgabe und seinem Talent, sich rasch in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten zu verdanken. Steffis Lob und der Applaus der Kollegen im Teammeeting-Videocall war dann noch einmal eine ganz besondere Bestätigung. "Ich hab mich auch einfach sehr gut betreut gefühlt. Besonders Steffi hat einen richtig guten Job gemacht. Unsere Beziehung war fast schon freundschaftlich. Es ist einfacher, wenn man echten Spaß am Arbeiten hat und nicht nur stupide Anweisungen ausführt."

Praktikum in der Pandemie: "Ich würde nichts ändern wollen!"

Und im Rückblick? Wie ist es, ein Praktikum während einer Pandemie zu machen? Würde Niklas etwas ändern wollen? "Gar nichts!", betont er glücklich. "Nichts. Nicht die Aufgaben. Nicht die Form. Ich hatte gar kein Problem damit, von zu Hause zu arbeiten. Außerdem war ich ja auch vier, fünf Mal im Büro." Mentorin Steffi sieht das ganz genau so: "Es war einfacher als erwartet. Die Kommunikation über Skype lief reibungslos und wir konnten trotz der räumlichen Distanz eine sehr gute Beziehung zueinander aufbauen." Und Head of Aircraft Charters Europe Andy Falk fügt hinzu: "Kaum zu glauben, dass es so gut funktioniert hat. Das dürfte nicht vielen Interns so gut gelingen. Das hat Niklas super hinbekommen, war sehr verantwortungsbewusst und gründlich. Er war immer erreichbar oder hat sehr schnell zurückgerufen. Und er hat die Dinge unglaublich gut fehlerfrei umgesetzt." Es wirkt sogar fast so, als würden die Vorteile überwiegen. "Die Aufgaben führten durch die Umstände zu ganz besonderen Herausforderungen", erklärt Niklas. "Zum Beispiel als wir eine Gruppe aus Zürich auf Grund der Hygienevorkehrungen auf zwei Flugzeuge aufgeteilt haben. Alles war anders. Das macht es auch einfach spannend." Einzig und allein die Tatsache, dass er nicht wie sonst bei Pro Sky Praktika üblich bei einem Flight Management dabei sein konnte, stimmt Niklas etwas traurig. "Einmal selbst mitzufliegen, wäre schon toll gewesen. Das war schade, aber in Zeiten von Corona absolut verständlich." Und nach einer kurzen Pause fügt Niklas hinzu: "Sobald es geht, solltet ihr das die Praktikanten wieder machen lassen."

"ICH HAB PRO SKY BEREITS ÜBERALL EMPFOHLEN"

Einen neuen Praktikanten haben wir übrigens schon. Niklas' Nachfolger heißt Maximilian Rauch. "Ich bin mir sicher der Maxi wird ne gute Zeit bei euch haben", grinst Niklas. Er selbst wird sich als nächstes seiner Bachelor-Arbeit widmen, danach vielleicht direkt in die Arbeitswelt einsteigen. "Am liebsten wieder in einem Unternehmen mit einer familiären Atmosphäre wie bei Pro Sky!" Was er sich sonst noch wünscht, bevor der vorerst letzte Videocall mit Pro Sky endet? "Dass sich das Pro Sky Team an mich nicht nur als witzigen, lebensfrohen Menschen, sondern vor allem auch als effizienten und zuverlässigen Kollegen erinnert." Kurze Zeit später poppt eine Nachricht von Steffi im Postfach auf. Wir hatten sie für diesen Artikel gefragt, wie ihr Niklas im Gedächtnis bleiben wird. Sie weiß nicht, was Niklas sich gewünscht hat, aber wir sind uns sicher, ihre Antwort wird ihm gefallen. So nutzt sie fast die exakt gleichen Worte und schreibt: "Ich werde mich an Niklas als einen freundlichen, offenen und lustigen Praktikanten erinnern, der sehr schnell und effizient arbeitet, schnell lernt, immer einen passenden Spruch auf Lager hat und sehr positiv eingestellt ist." Lieber Niklas, wir glauben, dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Danke für dein Engagement und deine Leidenschaft! Wir sind uns sicher, du hast eine große Karriere vor dir.


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Mehr über den Autor

Klein

Linda Katharina Klein

Marketing Campaign Manager / Marketing at PRO SKY Germany
Immer voller Ideen, hat Linda ein Talent, Menschen zu inspirieren und Geschichten zum Leben zu erwecken. Als Marketing Campaign Managerin von Pro Sky nutzt sie ihre herzliche und unbeschwerte Art sowie ihre Erfahrung als preisgekrönte Journalistin, um Inhalte zu erstellen, die informativ und unterhaltsam zugleich sind.